Modellvorstellung

GIGANT DER PROVENCE

Text: Jörg Schwieder    Fotos: André Tillmann

Für die Modellpremiere des neuen Flaggschiffs von Subaru haben wir uns den mystischen „Mont Ventoux“ in der französischen Provence als Ziel vorgenommen. Die berühmte Bergetappe ist nicht nur für Radsport-Athleten eine Legende.

Bienvenue auf dem heiligen Berg der Provence: Der brandneue Subaru Forester, Modelljahr 2025, trifft auf den „Giganten der Provence“, wie der Mont Ventoux im Volksmund auch genannt wird. Generationen von Radsportlern und Wanderern haben sich mit dem über 1.900 Meter hohen Massiv gemessen. Heute kann man es auch mit dem Auto erklimmen. Eine gute Gelegenheit, die Blicke schweifen zu lassen und über die Dinge zu sinnieren, die einen Forester so einzigartig machen. Gestern wie heute, seit sechs Modellgenerationen. Einsteigen, bitte!

Bergetappe

Glaubt man den Historikern, könnte sich auf dem Mont Ventoux geradezu Ungeheuerliches zugetragen haben: Den „Schlüsselmoment an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit“ meinen Historiker hier verorten zu können, nachdem die Besteigung im Jahre 1336 durch Francesco Petrarca und dessen Beschreibung als so etwas wie die „Geburtsstunde des Alpinismus“ gedeutet werden könne. Bergsteigen zur Selbstverwirklichung? Hört, hört!

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Die Neuauflage setzt an zum Gipfelsturm

Der neue Subaru Forester startet ins Modelljahr 2025 in vier Ausstattungsvarianten. Bei allen Versionen arbeitet ein Boxer-Motor mit 2,0 Litern Hubraum und 100 kW (136 PS) unter der Motorhaube. Der Forester 2.0ie ist stets kombiniert mit einem gut abgestimmten Lineartronic-Automatikgetriebe. Die Versionen Trend, Active, Exclusive sowie Platinum bieten Technik, Extras und Design-Details in attraktiven Paketen. Mehr dazu bietet auf einen Blick der Online-Konfigurator.

Verbrauch & Effizienz

Subaru Forester 2.0ie: Energieverbrauch (l/100 km) kombiniert: 8,1; CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert: 183; CO₂-Klasse: G

Genußreise voraus

Egal, ob zu Fuß, mit dem Rennrad, auf dem Motorrad oder im Auto: Dem Selbstzweck der mitunter herausfordernden Bewegung auf eine stattliche Anhöhe gewinnen wir heute mehr Lustgewinn ab als je zuvor. Damit geht einher, dass für viele Zeitgenossen automobile Bewegung nicht nur ein Fortkommen und Ankommen darstellt, sondern auch ein freudiges bis entspannendes Gefühlserlebnis mit sich bringt. Stichwort: Genussreisen. So viel sei verraten: Jener Menschenschlag sollte die neue Generation des Subaru Forester einmal ganz genau unter die Lupe nehmen.

Mehr als „nur“ ein SUV

Dazu einige Fakten. Im Lastenheft der Ingenieure für die neue Modellgeneration stand Komfort (neben Sicherheit) ganz oben. Also überlegte man sich eine Vielzahl technischer Lösungen, wie man störende Geräusche und Vibrationen im Innenraum weiter minimieren könnte. Schon auf den ersten Metern fällt auf, wie elegant das neu entwickelte Fahrwerk über Kopfsteinpflaster und Fugen rollt, wie wenig rumpelnde Geräusche von außen ans Ohr dringen.

39 Prozent weniger Fahrbahn- und Motorengeräusche sind das Ergebnis, sagt die Messtechnik. Und die Ohren sind entzückt. Das kommt all jenen Reiselustigen zupass, die sich vornehmlich auf gut befestigten Straßen bewegen. Ein klassischer Schönwetter-SUV also? Mitnichten! Oder besser: Bei Subaru sowohl, als auch.

Frei wie ein Forester

Der Forester verkörpert den Traum vom grenzenlosen Fahrvergnügen wie kaum ein anderes Modell – auch optisch. Für die sechste Generation wurde das Design weiter geschärft.

Windumbraust

Der Mistral pfeift hier oben kalt und ausdauernd, daher nannte ihn der Dichter Petrarca schon 1336 den „Berg Ventosus, den Windumbrausten“. Mit dem Subaru Forester meistern wir diese Bergetappe mit Bravour. Bemerkenswert war, wie flüsterleise die neue Modellgeneration im Innenraum ist.

Nehmer-Qualitäten

Die andere Seite des Subaru Forester ist immer noch kernig. Als regelrechtes Arbeitstier überrascht er selbst ausgebuffte Offroad-Freaks. Für Ausflüge ins Gelände, für die auch diese Forester-Generation bestens gewappnet ist, war es entscheidend, dass die Entwickler nach Möglichkeiten gesucht haben, die Karosseriesteifigkeit deutlich zu erhöhen. Eine Kombination aus modernsten Schweiß- und Klebetechniken sorgt dafür, dass der Neue auch bei starken Verschränkungen im Gelände eine richtig gute Figur macht. (Das werden wir in einem eigenen Offroad-Test in der kommenden Ausgabe der Subaru DRIVE noch ausführlicher ergründen.) Die sechste Forester-Generation beherrscht den Spagat zwischen Komfort auf der Straße und Kompetenz im Gelände besser als je zuvor.

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Hier geht's direkt zum sehenswerten Video-Steckbrief des neuen Subaru Forester.

Der neue Subaru Forester? Muss man gesehen haben!

Der neue Forester sieht nicht nur gut aus, er fährt sich auch so. Die Produktexperten von Subaru Deutschland waren mit einem der ersten Modelle bereits vorab auf und abseits befestigter Straßen unterwegs.

Ein großes Plus an Sicherheit

Zusätzlich hat sich viel beim Thema Sicherheit getan: Die Sicherheitsassistenten wurden nicht nur weiter verbessert, ihre Anzahl hat sich auch deutlich erhöht. Es gibt nun beispielsweise ein Notfall-Anhaltesystem, das das Fahrzeug beim assistierten Fahren selbstständig zum Stehen bringen kann, wenn die Person am Steuer nicht auf Warnungen reagieren sollte. Neu ist auch die Verkehrszeichenerkennung sowie ein verbessertes und erweitertes Kamera- und Radarsystem für automatische Abstandskontrolle und Spurführung.

Die optionale 360-Grad-Vogelperspektive des Kamerasystems hilft nicht nur beim Einparken, sondern entpuppt sich vor allem im Gelände als äußerst nützlicher Helfer, um Felsbrocken und Baumstümpfe schadlos zu umkurven. 220 mm Bodenfreiheit sind ein Bestwert im Segment. Kombiniert mit einem dank flachen Boxer-Aggregats und symmetrischen Allradantriebs tief platzierten Schwerpunkt müssen Forester-Lenker keine Angst vor zerfurchten Feldwegen oder starken Schräglagen haben. Dank einer begabten Bergabfahrhilfe und eines nochmals verbesserten X-Modes bewältigt der Forester steile Hänge oder Fahrten durch losen Untergrund fast wie in einer Art „Offroad-Automatikmodus“. Trotz 30 mm mehr Länge und 15 mm Plus bei der Breite blieben die Böschungswinkel voll geländetauglich. Im Heck sicher und zur optimalen Gewichtsverteilung perfekt platziert, befindet sich die zweite Kraftquelle des Subaru Forester: ein 4,8 Ah großer Lithium-Ionen-Akku.

Mont Ventoux

DER GIGANT DER PROVENCE

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Mit seinen 1.909 Höhenmetern darf sich der berühmte „Mont Ventoux“ im Süden Frankreichs mit diesem Titel gerne schmücken. Schon für die Kelten war er ein heiliger Berg, der Volksmund nennt ihn gerne auch den „windigen Berg“ – denn der berühmte Mistral weht oft und kalt, bis in den Mai hinein kann es hier schneien. Als erstes Ziel für unsere Fahrt mit dem neuen Subaru Forester war der Mont Ventoux ein besonderes Erlebnis, denn die kurvige Bergstraße zu seinem Gipfel ist berühmt. Viele Radsportler wollen die legendäre Bergetappe selbst bezwingen und machen sich auf den anspruchsvollen Weg. Für die Sportler ist bergauf fast durchgehend sogar eine eigene, sichere Spur markiert, damit sich motorisierte Ausflugsfahrer und ambitionierte Athleten nicht in die Quere kommen. Oben am Gipfel belohnt Gipfelstürmer auf zwei und vier Rädern ein ganz besonderes Erlebnis: Bei Kaiserwetter – wie bei unserem Besuch – sieht man von ganz oben das Mittelmeer und die Alpen gleichzeitig.

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Nationalpark Mont Ventoux

Alleine die Fahrt auf den mystischen Berg der Provence ist diese Reise wert. Aber nicht nur das: Dörfer wie von einer Postkarte, Weinberge, Olivenhaine und Lavendelfelder machen den Nationalpark Mont Ventoux zu einem Reiseziel.

Mehr im Web unter: provence-alpes-cotedazur.com/de

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E-Power sorgt für Extra-Punch

Das Mildhybrid-System unterstützt den Vierzylinder-Boxer mit bis zu 12,3 kW/16,7 PS und lässt das Fahrzeug je nach Fahrzustand bis zu 2 Kilometer weit rein elektrisch rollen. Besonders das zusätzliche Drehmoment von maximal 66 Nm des sich im Brems- und Schiebebetrieb selbst ladenden Systems hilft im Gelände souverän durch kraftzehrende Passagen. Und natürlich spart das intelligente System mit zwei Kraftquellen auch Kraftstoff.

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Generation Forester

In die großen Fußstapfen der Vorgänger tritt die sechste Fahrzeuggeneration mit zahlreichen Neuerungen. Im Zentrum des aufgeräumten, intuitiv bedienbaren Cockpits steht ein 11,6 Zoll (29,5 cm) großer Full-HD-Touchscreen.

Außen kompakt, innen ein Großer

Was wünschen sich Insassen sonst noch von einem modernen Reisegefährt? Richtig: viel Platz und Sitzkomfort. Trotz kompakter Maße von nur 4,67 Metern Länge bietet der neue Forester außergewöhnlich viel Kopf- und Beinfreiheit,egal ob vorne oder hinten. Fahrer und Beifahrer nehmen auf neu gestalteten Vordersitzen Platz, die selbst längere Fahrten komfortabel gestalten. Sie reduzieren die Kopfbewegungen und entlasten Rücken und Nacken.

Respekt vor diesem Berg

Was beschaulich aussieht, erfordert eine gehörige Portion Respekt vor der Natur. Der Anstieg auf den Mont Ventoux ist für Sportler wie Fahrer anspruchsvoll. Technik und Kondition sind gefordert. Plötzliche Windböen von bis zu 100 km/h sind hier oben keine Seltenheit. Das Besondere ist die ständige Steigung, insbesondere auf der Route über das Dorf Bédoin: Auf 21 Kilometern Fahrstrecke muss ein Höhenunterschied von knapp 1.600 Metern bewältigt werden.

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Elegant

Der neue Forester ist länger und breiter als sein Vorgänger, im Interieur warten großzügige Platzverhältnisse und neu gestaltete Sitze. Das Interieur wurde durch geometrische, dreidimensionale Formen aufgewertet.

Solide

Der neue Forester baut auf der Subaru Global Platform auf, die erstmals mit einer vollständigen Innenrahmenkonstruktion, mehr Strukturklebstoffen und verstärkten Befestigungspunkten für die Aufhängung aufwartet.

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Praktisch

Die große, höher platzierte Heckklappe öffnet dank eines erstmals von Subaruintegrierten Kicksensors automatisch, wenn dieser eine entsprechende Fußbewegung hinter dem Fahrzeug registriert.

Sicher

Zentrales Sicherheitsfeature ist das Notbremssystem mit Kollisionswarner. Neben anderen Verkehrsteilnehmern kann das System auch querende Zweiradfahrer und Fußgänger an Ausfahrten oder Kreuzungen registrieren und warnt den Fahrer akustisch und optisch.

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Garantiert

Subaru bietet eine überzeugende Neuwagen-Vollgarantie* für 5 Jahre und bis 160.000 km. Damit steht Subaru ein für höchste Qualität und Zuverlässigkeit.

*) Die gesetzlichen Rechte des Käufers bleiben daneben uneingeschränkt bestehen.

Bergfest mit dem Forester

Oben auf dem Mont Ventoux angekommen, entdecken wir zu unserer Überraschung spielerische kleine Designakzente wie ein Kolibri-Motiv auf der Windschutzscheibe oder kleine stilisierte „Fußabdrücke“ an den vorderen sowie „Pfoten“ an den hinteren Türverkleidungen. Viel Liebe zum Detail. Wir lauschen hier oben noch etwas dem Gesang der „Gottheiten des Windes“, deren Heimat die Kelten hier vermuteten. Und freuen uns aber schon an Bord des neuen Subaru Forester auf die flüsterleise Rückreise.

Lademeister und Kletter­künstler

Der geräumige Kofferraum bietet serienmäßig 508 Liter Stauvolumen, das sich durch Umklappen der im Verhältnis 60:40 teilbaren Rückbank auf bis zu 1.731 Liter (je nach Ausstattung bei dachhoher Beladung) vergrößern lässt.

Das Allrad-Assistenzsystem X-Mode hat der Subaru Forester in Serie an Bord. Im neuen Modell wartet es mit neuen Funktionen auf. So werden jetzt auch Rückwärtsfahrten besser unterstützt und der Elektromotor arbeitet dem System bereits ab 0 km/h mit Leistung zu.

Jetzt durch das Modellprospekt (PDF) des neuen Forester blättern unter: subaru.de/modelle/der-neue-forester

Gerne senden wir Ihnen die gedruckte DRIVE auch zweimal im Jahr gratis und frei Haus per Post.

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