Bereit fürs Abenteuer

KANN LOSGEHEN

Text: Manuel Eder    Foto: Jörg Schwieder

Worauf warten wir noch? Das fragen wir uns ehrlich gesagt auch. Vor uns der Bregenzer Wald, unter uns der Subaru-Allradantrieb und auf dem SUV-Dach alles an Ausrüstung, was das Offroad-Herz höherschlagen lässt. Willkommen zum horntools-Werksbesuch, wo Abenteuer nicht erzählt, sondern gebaut werden!

IM DREILÄNDER-ECK

Für diese Reportage hat sich das DRIVE-Team auf den Weg gemacht ins Dreiländer-Eck rund um den Bodensee. Unterwegs sind wir mit dem Subaru Forester 2.0ie, der uns mit seinem Boxer-Motor, 2,0 Litern Hubraum und 100 kW (136 PS) komfortabel reisen lässt. Unser Ziel ist das österreichische Dornbirn, schön gelegen zwischen Bodensee und Alpenkette – und auch die Schweiz grüßt als Nachbar.

VERBRAUCH & EFFIZIENZ

Subaru Forester 2.0ie: Energieverbrauch (l/100 km) kombiniert: 8,1; CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert: 183; CO₂-Klasse: G

Wenn man das Gelände von horntools in Dornbirn am Bodensee betritt, liegt sofort ein Gefühl von Aufbruch in der Luft. Zwischen Werkstatt, Testflächen und Erlebnis-Store herrscht geschäftige Betriebsamkeit – und eine spürbare Begeisterung für alles, was Menschen abseits befestigter Wege bringt. Wir sind früh dran für unsere Verabredung zum Interview, daher können wir in Ruhe zusehen, wie eine nagelneue Dachplattform montiert wird – noch ist nicht klar, wer dabei aufgeregter ist: der junge Vater, ganz stolz auf das Upgrade für das Familienauto, oder sein kleiner Sohn, der nicht nur mit dem Papa auf die Leiter steigt, sondern auch noch die Montageschrauben reichen darf.

Es ist ein Ort, an dem Abenteuer nicht erzählt, sondern gebaut werden. Und ein Ort, an dem Subaru und horntools gemeinsam an Lösungen feilen, die für bewegende Erlebnisse sorgen – und das buchstäblich. Unser Subaru Forester wird gleich eine ähnliche Dachplattform aufgesetzt bekommen. Und – wir gestehen es – unsere Vorfreude ist kaum geringer. Denn wer dabei an so etwas wie einen aufgemotzten Dachgepäckträger denkt, ist auf dem Holzweg. Die maßgefertigte Leichtbau-Plattform aus pulverbeschichtetem Aluminium in edlem, mattschwarzem Finish setzt dem Forester die wohlverdiente Offroad-Krone auf und spielt in einer ganz eigenen Liga hinsichtlich Konstruktion, Stabilität und Vielseitigkeit.

VOM AUTO ZUM REISEWERKZEUG

Wir sind verabredet mit dem horntools-Geschäftsführer Julian Dörr und dem Technikchef Rafael Mimoso. Die beiden machen Fahrzeuge abenteuertauglich. Doch nicht alles dreht sich hier um Pkw-Camping oder neudeutsch „Overlanding“. Denn auch für den Ernstfall ist die robuste Ausrüstung vom Bodensee von professionellen Helfern gefragt. Dazu später mehr – denn zunächst treffen wir uns in der Produktausstellung, die zeigt, wie aus einem SUV ein echtes Reisewerkzeug wird.

OUTDOOR-BEGEISTERTE UNTER SICH

Subaru und horntools kooperierten zunächst nur bei Zubehör, doch mit der Zeit ist eine echte Entwicklungspartnerschaft entstanden. „Wir teilen die gleiche Leidenschaft für kompromisslose Qualität und eine Vision von Mobilität, die den Alltag erleichtert und die Freizeit zum Abenteuer macht“, fasst Julian Dörr (Bild), Geschäftsführer von horntools, zusammen.

„Reisefieber beginnt für mich schon bei der Vorfreude, beim Packen, kurz bevor es dann endlich losgeht. Und eigentlich bringt das auch auf den Punkt, wofür wir hier bei horntools stehen: Wir packen mit unserem Offroad-Zubehör den Alltag aus und das Abenteuer ein.“

Julian Dörr, Geschäftsführer von horntools

ZWISCHEN BERG, WALD UND SEE

Der Hauptstandort von horntools am Bodensee ist kein Zufall. Berge, Wälder und Wasser treffen sich hier – so wird das Dreiländereck zum Outdoor-Labor, in dem man jedes Zubehör im echten Leben ausprobiert. „Viele Kundinnen und Kunden, die Richtung Süden nach Italien oder in die Schweiz fahren, halten hier auf einen Sprung an, holen noch eine Markise oder einen Tisch – und fahren weiter Richtung Gardasee oder Adria“, freut sich Julian Dörr. Heute umfasst der Produktkatalog rund 400 Produkte, 20.000 Online-Bestellungen werden Jahr für Jahr verschickt, Tendenz steigend. Und auch in Deutschland gibt es fünf Schauräume wie den am Bodensee, in denen man sich auch mal zur Probe in ein Dachzelt legen kann (siehe Landkarte weiter unten). Das Team selbst ist klein und stolz darauf: 20 Mitarbeitende, jung, motiviert. „Wir können den gesamten Prozess von der Entwicklung bis zum fertigen Produkt intern abbilden – mit eigenem 3D-Drucker und Testzentrum“, ergänzt Technikchef Mimoso.

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ROBUST SEIT 30 JAHREN

Dabei blickt die Marke selbst schon auf 30 Jahre zurück. „horntools hat mit Seilwinden begonnen, und vor etwa 20 Jahren kam das erste Dachzelt dazu“, erklärt Julian Dörr. Und diese Wurzeln in der Ausrüstung für Profis wirken bis heute. Denn horntools versteht sich nicht nur als Marke für Camping & Offroad. Behörden, das Technische Hilfswerk oder Forstbetriebe nutzen die Ausrüstung ebenfalls. „Das sind Profis, die im Ernstfall auf absolute Qualität angewiesen sind“, sagt der Geschäftsführer. „Und sie vertrauen uns.“ Dazu gehört auch ein Aspekt, den Technikchef Mimoso noch ergänzt: „Zur Qualität gehört für uns nicht nur Robustheit, sondern auch Reparierbarkeit. Unser Anspruch ist nicht, Produkte einfach wegzuwerfen“, erklärt er. „Wir haben für fast alles Ersatzteile auf Lager. Das zeichnet uns aus.“

MASSANFERTIGUNG FÜR DEN FORESTER

Wir machen uns auf den Weg nach draußen. Kollegen haben dort bereits die Dachplattform bereitgelegt, die gleich auf unseren Forester montiert wird. „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit Subaru Deutschland zusammen“, erklärt der Geschäftsführer. „Angefangen hat alles mit dem Thema Camping und Dachzelte. Mittlerweile sind wir an dem Punkt, wo wir für den neuen Forester Modelljahr 2025 eine maßgefertigte Version der ExRoof-Plattform entwickelt haben.“ Rafael Mimoso beschreibt den aufwendigen Entwicklungsprozess: „Wir haben den Forester mit einem 3D-Scanner erfasst. Dabei wird die Dachgeometrie vermessen, also etwa Form und Durchmesser der Reling. Danach werden die Ergebnisse in eine CAD-Konstruktionssoftware überspielt, um dann die Abmessungen für einen ersten Prototyp zu errechnen. Ist dieser in Handarbeit fertiggestellt, folgen in der nächsten Etappe umfangreiche Testfahrten.“

„ZU UNSEREM VERSTÄNDNIS FÜR QUALITÄT GEHÖRT NICHT NUR ROBUSTHEIT, SONDERN AUCH REPARIERBARKEIT.

Deswegen entwickeln wir auch in Österreich und fertigen in Europa: kurze Wege, hohe Standards.“

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Rafael Mimoso,
Entwicklungsleiter horntools

GETRIMMT AUF VIELSEITIGKEIT

Und so ist die ExRoof-Plattform auch zu Recht das Herzstück der Kooperation mit Subaru. Die Plattform ist auf Vielseitigkeit getrimmt – Zubehör kann vorn, oben oder unten montiert werden. Mittlerweile ist die Plattform auf unseren Forester gehoben. Vorne zeigt der Entwickler uns dann noch eine angeschrägte Blende: „Wir haben lange an der Geometrie dieses Winddeflektors gefeilt, um Strömungsgeräusche der Luft zu reduzieren.“ Die flache Bauform trägt dazu ihr Übriges bei. Aber natürlich erfordert eine Dachplattform eine angepasste Fahrweise, unterstreicht Mimoso. „Ohne jedes Zubehör packen wir etwa 15 Zentimeter Fahrzeughöhe drauf. Kommt dann auch Ausrüstung dazu, entsprechend mehr.“

ANGEPASSTES FAHREN

Unterwegs kommt es darauf an, dass jede Ladung gleichmäßig verteilt und sicher verzurrt oder verschraubt ist. „Die ExRoof- Plattform ist für den Straßeneinsatz konzipiert, sofern die für jedes Fahrzeug individuell vorgegebene Dachlast nicht überschritten wird“, erklärt Rafael Mimoso (siehe Last-Lexikon am Ende des Artikels). Und auch die Positionierung der Montagepunkte ist genau kalkuliert: Die Füße der Plattform sind möglichst nah an der B- bzw. C-Säule, um die Kraftverteilung zu verbessern.

DAS GEWINNSPIEL 

3X OUTDOOR- KOMFORT ZU GEWINNEN

Raus ins Grüne, mit Komfort und Know-how. Das ist das Motto des großen Abenteuer-Gewinnspiels. Zu gewinnen gibt es dreimal ein Set aus je zwei Campingstühlen und einem Multifunktionswerkzeug. Damit sind Sie gut gerüstet für jedes Abenteuer.

Gewinnfrage: Wie heißt die Dachplattform, die den Subaru Forester zum Abenteurer macht?

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Senden Sie Ihre Antwort zur Gewinnspielteilnahme per Mail an drive-gewinnspiel@subaru.de oder Postkarte an:

Subaru Deutschland GmbH
Emil-Frey-Straße 6
61169 Friedberg

 

 

Verlost werden 3 Sets, bestehend aus je 2 Camping-Klappstühlen und 1 Multifunktions-Klappspaten. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden aus allen Teilnahmen bis 30. Juni 2026 unter Aufsicht ausgelost und per Post schriftlich benachrichtigt. Teilnahmeberechtigt sind Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 18. Lebensjahr vollendet und ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Gesetzliche Vertreter und Mitarbeiter von Subaru Deutschland sowie deren Angehörige und mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Rechtsweg und die Barauszahlung sind ausgeschlossen. Die Teilnahme von Gewinnspielservices ist ausgeschlossen. Bei einer Gewinnspielteilnahme verarbeitet die Subaru Deutschland GmbH die von Ihnen hierfür übermittelten Daten nur zum Zwecke der Gewinnspieldurchführung. Nach Ende des Gewinnspiels werden die Daten gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Ohne Angabe von Kontaktdaten ist eine Teilnahme am Gewinnspiel nicht möglich. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO. Weitere Informationen: www.subaru-drive.de/datenschutz

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STOLZ WIE OSKAR

Wenigstens eine kleine Spritztour ist für uns noch drin nach diesem Werksbesuch, um einen sehnsüchtigen Blick auf den Bregenzerwald zu werfen. Bei der Abfahrt winkt uns noch der Sohn des frisch gebackenen horntools-Abenteurers zu. Stolz wie Oskar sitzt er auf der montierten Plattform und baumelt mit den Beinen. Die Ferien stehen vor der Haustür und damit seine ganz große Sommerferien-Freiheit.

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TRITTSICHER

Rafael Mimoso lobt die Trittflächen, die der Subaru Forester in den geöffneten Hecktüren bietet: „Super praktisch, ein Tritt und ich bin auf Arbeitshöhe, um die hinteren Befestigungspunkte festzuziehen oder Beladung vorzunehmen.“

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DACH-DETAILS

Die ExRoof-Plattform eignet sich für den Subaru Forester, Modelljahr 2025. Konkret für die Varianten Trend, Active und Exklusive (nicht Platinum) und jeweils nur mit der erhöhten Reling.

Das komplette Trägersystem wiegt 22 kg (Plattform + Füße), misst 1.400 × 1.280 × 49 mm und wird ohne Bohren auf der Reling angebracht. Die Montage erfolgt mit Standardwerkzeugen.

Weil keine sicherheitsrelevante Geometrieänderung des Fahrzeugs vorgenommen wird, ist die Dachplattform nicht eintragungspflichtig im Fahrzeugschein.

Die Fahrzeugpflege bei montierter Dachplattform erfolgt am besten per Hand in der Waschbox, automatische Bürstenwaschanlagen sind nicht empfohlen.

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Eine Dachplattform bietet eine deutlich gesteigerte Stabilität im Vergleich zu einem klassischen Dachträgersystem mit zwei Querträgern. Und es gibt mehr Möglichkeiten durch die freie Positionierung der Halterungen, wie hier zu sehen: Dank umlaufender T-Nut-Profile lassen sich Dachzelt, Markise, Sandbleche, Kanister, Taschen oder Boxen schnell befestigen. Auch die Zurrösen oben für die Spanngurte werden an beliebiger Stelle ins Profil eingesteckt, festgedreht – fertig.

MEHR INFOS ONLINE

Alle Details rund um die Dachträgerplattform ExRoof (ab Forester MJ 2025) erfahren Sie bei Ihrem Subaru-Händler oder auf der Produktseite bei subaru.de.

Eine große Auswahl von Outdoor- und Abenteuerzubehör bietet auch die Subaru Boutique. Einfach unter www.subaru.de im Bereich „Zubehör & Service“ auf die Boutique klicken. Neben einem professionellen Dachzelt findet sich dort auch praktisches Campingzubehör.

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FORESTER MIT DACHGESCHOSS

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LAST-LEXIKON

Dynamische Dachlast ist die maximal zulässige Dachlast während der Fahrt. Sie umfasst Träger + Zubehör + Ladung. Für den Subaru Forester beträgt diese 80 kg.

Statische Dachlast ist die zulässige Last im Stand. Sie ist deutlich höher, weil keine Beschleunigungs-, Flieh- oder Nickkräfte wirken und die Last gleichmäßig verteilt werden kann – etwa im Stand mit einem aufgebauten Dachzelt mit zwei Personen. Für den Subaru Forester beträgt diese 317 kg.

Technik-Chef Rafael Mimoso erklärt: Im Fahrbetrieb wirken auf Dach und Befestigung zusätzliche dynamische Kräfte (Bremsen, Seitenführung, Schlaglöcher, Seitenwind). Deshalb ist die dynamische Grenze viel niedriger. Im Stand treten diese Lastwechsel nicht auf – die Struktur trägt rein vertikal, daher ist die statische Grenze höher.

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